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14.04.2013

Frankreich hat von der EZB die Erlaubnis erhalten, über ein spezielles Anleihen Programm faktisch unbegrenzt Geld zu drucken. Das Geschäft läuft über Schattenbanken und ist eine Milliarden-Blase. Die EZB will verhindern, dass Deutschland sich in die Rettung Frankreichs einmischt.

Und wieder ein neues System für unbegrenztes Geld. Mittlerweile hat man keinen Überblick mehr über die unzähligen Geldschöpfungs-Systeme der letzten Jahre. Unter dieser Voraussetzung wird bald niemand mehr dieses Geld als Tauschmittel akzeptieren.

10.04.2013

Der Finanzbedarf zur Zypern-Rettung ist erheblich höher als bislang bekannt. In einem Dokument der EU-Kommission zum verabredeten Hilfspaket ist von rund 23 Milliarden Euro bis 2016 die Rede.

Die Rettung wird immer teurer, vor kurzem waren es noch 10 Milliarden. Wobei Rettung auch das falsche Wort ist, denn nach so einer Rettung sieht die Lage immer schlimmer aus als zuvor!

06.04.2013

Die EU plant zur europäischen Banken-Rettung eine Direktive. Diese sieht vor, dass Bank-Kunden und Inhaber von Bank-Aktien im Rettungsfall rasiert werden.

Seit kurzem sind sich alle einig, die Bankguthaben werden bald weg sein. Die Warnungen kommen von unterschiedlichen Seiten: EU-Währungskommissar, Großbanken-Chefs, deutsche Bankenaufsicht, Finanzminister, …
Dies sind offizielle Warnungen an Großinvestoren die Bank bzw. den Euro zu verlassen. Aufgrund dieser Kapitalflucht könnte es derzeit jederzeit zu einem raschen Euroverfall kommen. Sobald die Eurostützungen aufhören passiert dies sehr schnell. Die Zeit der Rettungen ist vorbei, jetzt wird abgerechnet. Auch wenn man noch geringe Bankguthaben schont, ein darauf folgende Währungsreform killt auch dieses Guthaben.

01.04.2013

Die Zentralbanken der Schwellenländer flüchten aus dem Euro. Im vergangenen Jahr kürzten die Entwicklungsstaaten den Anteil der Gemeinschaftswährung an ihren Devisen um acht Prozent. Der Dollar bleibt damit unangefochten weltweite Referenzwährung.

2012 haben sich schon viele Investoren vom Euro verabschiedet. Um dies zu mildern hat man schnell den ESM durchgeboxt. Hilft jedoch alles nichts, 2013 wird die Kapitalflucht noch größer werden.

30.03.2013

Die Regierungen von Luxemburg und Malta setzen alles daran, die Stärke ihres Bankensektors zu betonen. Die Deutsche Bank warnt jedoch. Beide Länder ähneln Zypern sehr und könnten leicht Bankrott gehen.

Ebenso Slowenien, Portugal, … Viele Länder stellen sich an für die nächste Guthabenentwertung. Zypern war hierfür nur ein guter Probelauf.
Gerne verkauft man diese Entwertung als Rettung, es ist aber nur eine kurzfristige Lösung einer Geldnot. Die eigentlichen Probleme bleiben bestehen, oder werden sogar noch schlimmer, denn die Wirtschaft des Landes geht rasant abwärts, Arbeitslosigkeit explodiert und Kapitalflucht bestimmt den Alltag.

19.03.2013

Das Euro-Rettungspaket für Zypern ist in Gefahr: Das Parlament des Landes hat die Zwangsabgabe für Kontoinhaber bei zyprischen Banken abgelehnt. Damit ist die Voraussetzung für die geplanten EU-Hilfsmaßnahmen nicht erfüllt.

Keiner stimmte für die Zwangsabgabe! Zyperns Politiker möchten sich nicht mit den Bürgern und den Russen gleichzeitig anlegen.
Die Sache wird kritischer, jetzt muss die EU wieder mit Rauswurf drohen. Die Banken können auch nicht aufsperren, sonst wäre dort der Teufel los.

07.03.2013

In Ungarn tätige Bauern aus EU-Ländern, vor allem aus Österreich, werden jetzt behördlich gezwungen, den Kauf ihrer Grundstücke rückabzuwickeln.

Besonders wenn es um Grundstücke und Immobilien geht ändert der Staat alle Gesetze um seine Interessen durchsetzen zu können. Wie auch in Italien sind Ausländer bevorzugte Opfer, denn es gehen keine Wählerstimmen verloren.

25.02.2013

Die Links-Allianz lag am Montag Hochrechnungen zufolge knapp in Führung, doch triumphierten der langjährige Ministerpräsident Silvio Berlusconi und sein Rechtsbündnis im gleichberechtigten Senat. Eigentlicher Gewinner war jedoch der Komiker Beppe Grillo, der mit seiner Protestbewegung Fünf Sterne aus dem Stand über 25 Prozent holte.

Eine italienische Protestbewegung erreicht 25%, ein Schock für Europa und dem Euro. Die Bevölkerung drückt damit ihre Unzufriedenheit aus und macht damit Italien unregierbar.

17.02.2013

Die französsche Regierung plant ein Bargeldverbot ab 1000 Euro. Außerdem soll der Umlauf an 500 Euro-Scheinen limitiert werden. In Großbritannien sind 500 Euro Scheine bereits verboten. Mit dem de facto Bargeldverbot droht der totale Überwachungsstaat.

Bargeldverbot gibt es schon in einigen Ländern in Europa.
Frankreich steckt tief in der Krise und mit wirtschaftlichen Fehlentscheidungen wird dies noch verstärkt:
Mit hohen Steuern hat Hollande alle Reichen vertrieben. Per Gesetzt will er profitablen Firmen die Abwanderung verbieten. Demnächst müssen Kürzungen der Pensionen durchgeführt werden.

16.02.2013

Die Industriestaaten sind in der Währungspolitik und beim Schuldenabbau von einer gemeinsamen Linie weit entfernt. Vor allem die Währungspolitik wird für Auseinandersetzungen sorgen.

Beim aktuellen Treffen der Finanzminister wird sicher auch Strategie erarbeitet, um der Geldschwemme der Amis und Japaner entgegen zu wirken. Wenn alle Ihre Währungen abschwächen, dann muss dies auch bald der Euro machen. Gerade bei einem so wichtigen Treffen darf die Währung „Gold“ nicht als einziger gut aussehen, daher ging (wie fast immer bei solchen G20-Treffen) auch der Goldpreis deutlich zurück.
Wenn die Politik verkündet, es gibt keinen Währungskrieg, dann sind dies die Vorzeichen dafür, dass der Währungskrieg begonnen hat. In der Vergangenheit war immer Gold der Sieger im Währungsstreit.

16.02.2013

Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras hat einen neuen Schuldenschnitt für das krisengeplagte Land angekündigt und damit die internationalen Geldgeber des Landes brüskiert.

Aus Griechenland kommt kein Geld mehr zurück. Solange Umschuldungen funktionieren hat es noch den Anschein.

15.02.2013

Die Eurozone ist im vierten Quartal 2012 tiefer in die Rezession gerutscht. Es ist der stärkste Einbruch seit Jahresbeginn 2009.

Aufgrund der Rezession wird die EZB jeztzt noch mehr Geld drucken müssen.

15.01.2013

Die Information ist unfassbar. Man muss vor Ort sein, um den Zustand des Landes zu verstehen. In der Tat steht die Krise in der EU nicht hinter, sondern vor uns.

Über Armut wird nicht gerne berichtet. Wirtschaftskrise heißt jedoch für die meisten Menschen “hungern”.

10.01.2013

Die amerikanische Regierung hat die Briten öffentlich dazu aufgefordert, einen Austritt aus der EU zu vergessen.

Ein Austritt würde den Zerfall der EU wesentlich beschleunigen. Die Pläne der Amis sehen aber anders aus, daher mischen sie sich immer öfters in politische Themen in Europa ein.

07.01.2013

Die neue Steuer in Frankreich, die eine vom Verfassungsrat kassierte Abgabe von 75 Prozent auf Einkommen über einer Million Euro ersetzen soll, könne für die Dauer des bis 2017 laufenden Mandats von Staatschef Francois Hollande eingefordert werden.

Hollande versucht mit der Reichensteuer Geld für den Staatshaushalt einzutreiben. Die Reichen spielen aber nicht mit und wandern in andere Länder aus. Diese Art von Kapitalflucht verursacht für Frankreich längerfristig einen gravierenden wirtschaftlichen Schaden.

26.12.2012

Gerettet werden aber Schuldverhältnisse, Finanzbeziehungen, Machtgefüge, Wirtschaftssysteme; sie sollen überleben. Ob und wie Menschen dabei überleben, ist sekundär. Operation gelungen Patient tot.

2012 wurde soviel gerettet wie noch nie. Diese Kosten müssen jedoch nicht die Retter begleichen, sondern die Bevölkerung die hinter dem Retter steht. Noch genauer gesagt die Steuerzahler.

19.11.2012

Großbritannien hatte sich eine Sonderregel unter dem Lissaboner Vertrag ausgehandelt, nach der es bis 2014 eine Ausstiegsklausel hat. “Die Haltung der Regierung ist gegenwärtig, dass wir aussteigen werden”, sagte die Innenministerin.

Der Druck aus der Bevölkerung nimmt immer stärker zu. Da man nicht mit der Währung gebunden ist, wäre ein Austritt leichter umsetzbar. So ein Austritt hätte starke Folgen für den Euro, da man damit den EU-Zerfall verdeutlicht bekommt.

18.11.2012

Tausende Menschen gingen in Ljubljana auf die Straße.

In einem weiteren Nachbarland gehen die Menschen auf die Straße um gegen Einschnitte bei Pensionen, Sozialausgaben und Gehältern zu streiken. Für das klein Land Slowenien ist die Anzahl der Streikenden schon ganz ansehnlich. Solche Themen sind in AT noch Tabu, aber die Realität kommt schneller als man glaubt.

04.11.2012

Die Zwangsräumungen sind die Auswirkung der Bankenkrise. In Spanien ist es üblich, Wohnungen nicht zu mieten, sondern auf Kredit zu kaufen und den Banken das geliehene Geld in monatlichen Raten zurückzuzahlen.

Täglich 500 Zwangsräumungen in Spanien. 2% der spanischen Haushalte wurden bisher zwangsgeräumt. Dies ist aber erst der Anfang, denn der große Schwung kommt mit steigender Inflation und sobald nationale Währungen eingeführt werden müssen.

14.10.2012

“The City of London“ ist der größte Finanzplatz der Welt. The City gehört nicht zu Großbritannien und ist exterritoriales Gebiet. Sie hat seine eigenen Gesetze, ihre Manager und Zocker handeln mit Wertpapieren jeder Kategorie über alle Grenzen hinweg: Kein Gericht kann sie belangen, keine Regierung sie in ihren Geschäften einschränken!

In dieser City vermehrt sich Geld rasend schnell, zum Großteil elektronisch und auf Kredit. Aufgrund fehlender gesetzlicher Einschränkungen ist jeglicher Betrug möglich. Jede große Investmentbank hat dort einen Sitz.

07.10.2012

Das BIP schrumpfte 2011 um 7,1 Prozent; und aktuelle Verhandlungen mit Vertretern der Troika brauchen Zeit.

Eine sich nach unten drehende Abwärtsspirale lässt sich nicht mehr stoppen. Das Ende dieser Abwärtsspirale ist erreicht, sobald die ganzen Schulden weg sind, man wieder eine eigene Währung hat und die Staatsausgaben auf ein Minimum geschrumpft sind.

10.09.2012

Nach 30% Gehaltskürzung weitere Sparpläne bei der Polizei. Gehalt für Beamte nur mehr 700,- Euro.

Inflation und Sparpakete werden dieses Problem auch nach AT und DE bringen. Hier als Video, als Text würde es man nicht glauben!

06.09.2012

Eine ganze Reihe von Indizien weist darauf hin, dass das europäische Finanzsystem sich zunehmend in nationale Finanzmärkte spaltet.

Die Angst der Investoren kann jedoch nicht abklingen, weil die Schuldenstände immer schneller steigen, die Kapitalflucht immer massiver wird, die Zinsbelastungen immer höher werden und die Wirtschaftsleistung jedes Eurolandes jedes Monat schlechter wird.

04.09.2012

Die ersten Konzerne beginnen nun damit, für die europäischen Märkte Strategien zu übernehmen, mit denen sie bisher nur in Entwicklungsländern und Schwellenmärkten gearbeitet haben.

Internationale Konzerne haben Erfahrung mit armen Ländern. Die drastische Verarmung in Europa zwingt diese zu Anpassungen und neuen Strategien. Sobald Staaten offiziell pleite gehen, wird die Verarmung explodieren.

04.09.2012

Unter dem Druck der schweren Rezession stöhnt die italienische Immobilienbranche wegen dramatischen Verlusten.

Immobilienkrise in schon zahlreichen Euroländern. In Italien läuft derzeit das Vorspiel, die richtigen Einbrüche kommen erst. Daher auch der Grundsatz: Wer eine Immobilie nicht dringend selbst benötigt, sollte sie rasch loswerden, solange es noch geht.

19.08.2012

In Frankreich werden auch die Steuern für ausländische Besitzer von Zweithäusern massiv steigen.

Ein Staat bevorzugt eher die eigenen Bürger. Steuern für Ausländer sind daher sehr beliebt, denn sie sind weit weg und bringen keinen Wählerstimmen-Verlust. Wie immer kommen zuerst die Immobilien-Besitzer dran. Später wird das gesamte Vermögen von Ausländern besteuert. Also Vorsicht wer Wertvolles im Ausland hat.

14.08.2012

Alte Kredite bedrohen nun die Existenz etlicher nationaler Banken. Mehr als 50 Milliarden Euro müssen refinanziert werden. Die Zentralbank kann nicht helfen und darüber hinaus benötigen die dänischen Banken weitere fast 6 Milliarden Euro, um ihr Eigenkapital aufzustocken.

Nordeuropa ist nicht anders. Dort haben die Banken die gleichen Probleme wie überall, dadurch ebenso die Staaten und deren Bevölkerung.

03.08.2012

Moody's senkt den Daumen – Banken brauchen Milliarden-Spritzen.

So schnell ganz gehen. Wie immer fängt alles mit den faulen Bankkrediten an, dann sind die Banken pleite und dann geht der Staat pleite. Wie weit ein Staat von der Pleite entfernt ist erkennt man leicht am Zinssatz. Ab 7% wird es kritisch, ab 10% ist eine baldige Pleite fix.

28.07.2012

Bei dem Treffen soll Spanien ein Rettungspaket in Höhe von 300 Milliarden Euro ins Gespräch gebracht haben. Wolfgang Schäuble verwies darauf, bis zum Start des ESM zu warten. Jetzt ist kein Geld dafür da.

Spanien braucht dringend viel Geld. Die Summen sind so hoch dass sie nicht in der Öffentlichkeit bekannt werden dürfen. Mit diesen 300 Milliarden würden Spanien maximal 1 Jahr auskommen.

28.07.2012

Nach dem Draghi-Schwur vom Vortag legen Deutschland und Frankreich mit einer gemeinsamen Erklärung nach. Wie der EZB-Präsident äußern sich Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Hollande demonstrativ entschlossen, alles zu tun um die Währungsgemeinschaft zu erhalten.

Grundsätzlich gilt: Je näher das Ende des Euros ist, um so mehr Erklärungen dieser Art werden ausgesprochen.

21.07.2012

Spanien ist ein ganz besonderes Land. Die Menschen halten lange still, bringen Opfer. Doch wenn sie einen gewissen Punkt überschritten sehen, gibt es kein Zurück mehr. Dieser Punkt ist jetzt!

In Spanien protestieren alle Schichten gegen die Regierung. Während das Volk finanzielle Einschnitte hinnehmen muss, gibt die Regierung Unsummen zur Rettung der Banken aus. Solche Massenproteste werden wir wir bald auch in Italien und Frankreich sehen.

03.07.2012

In Frankreich klafft ein unfassbares Haushaltsloch: Wenn Präsident Hollande sein Land – und Europa – vor dem Absturz bewahren will, muss er schnell deutlich machen, wie er es zu reformieren gedenkt.

Jetzt ist Frankreich mit gravierenden Sparmaßnahmen an der Reihe. Letztendlich wird sie auch versuchen unter den Rettungsschirm zu kommen.

01.07.2012

Wie es aussieht, haben die britische Regierung, unzählige Parlamentarier und der nationale Industrieverband nach dem Gipfel vom Freitag die Nase voll von der EU. Die sich zuletzt deutlich verstärkende anti-europäische Rhetorik führender Regierungspolitiker gipfelt nun in Aussagen, die auf einen zeitlich absehbaren EU-Austritt hindeuten. Demnach soll ein Referendum über einen EU-Verbleib entscheiden, falls Brüssel nicht kuscht.

Ein weiteres Zeichen für ein baldiges EU-Ende: Fast jedes Mitgliedsland macht Austrittsdrohungen sofern die eigenen Wünsche nicht berücksichtigt werden.

27.06.2012

Am Donnerstag und Freitag tagen die europäischen Staats- und Regierungschefs. Der Druck steigt von Tag zu Tag, dass tragfähige Wege zur Rettung der Euro-Zone gefunden werden.

Bei diesem EU-Gipfel gibt es endlos viele Besprechungspunkte, für die man jedoch keine Zeit hat. Weiters verkünden schon im Vorfeld die meisten Teilnehmer nicht nachgeben zu wollen. Daher wird es auch nicht zu wichtigen Entscheidungen kommen. Tatsächliches Ergebnis aus diesem EU-Gipfel: Die Euro-Zone zerfällt.

26.06.2012

Nachdem es in den letzten Wochen zu rekordhohen Kapitalabzügen von Konten spanischer Banken kam, soll nun die schnelle Umsetzung eines neuen Finanztransaktionsgesetzes, das Kapitalkontrollen vorsieht, dazu beitragen, das heimische Bankensystem zu stabilisieren. Ein Schuss, der nach hinten losgehen dürfte.

Jetzt ist es soweit, Spanien bringt Kapitalkontrollen und vernichtet sich damit selbst. Bis diese Gesetze rechtskräftig sind, wird jeder (Private und Institutionelle) sein Geld von der Bank holen wollen.

17.06.2012

Die pro-europäischen Kräfte gewinnen denkbar knapp die Neuwahlen in Athen. Der große Knall bleibt damit aus, für Deutschland wird es nun aber wohl erst so richtig teuer.

Es wird weiterhin viel Geld nach Griechenland fliesen. Ausreichend Projekte hierfür gibt es schon: Bankenunion, Eurobonds, Rettungspaket Nr. 3,…
Dies wird solange dauern, bis sich die Bürger der reicheren Länder auflehnen.

07.06.2012

Die EU hat einen Plan zur Rettung der spanischen Banken entwickelt, zu dem offenbar auch Deutschland seine Zustimmung gegeben hat. Demnach soll den spanischen Banken geholfen werden, ohne den Spaniern neue Sparmaßnahmen aufzuerlegen.

Europas Steuerzahler werden nicht erfreut sein. Es brennt so sehr dass es schnell gehen muß, somit keine Zeit über Sparmaßnahmen zu verhandeln.

04.06.2012

Das Misstrauen der Investoren wächst. Laut einem Bericht der “Financial Times” trennen sich Schwellenländer (China, Indien, Brasilien,…) von ihren Euro-Beständen.

Weltweit reduzieren die Zentralbanken ihre Eurobestände, das Vertrauen in den Euro geht immer stärker verloren. Dazu kommen noch Fonds und institutionelle Investoren. Dieser Vertrauensverlust kann jetzt sehr schnell in Panik überspringen und den Euro innerhalb weniger Stunden ruinieren.

30.05.2012

Die Lage in Spanien spitzt sich zu: Die Europäische Zentralbank hat Pläne der Spanier zur indirekten Rettung der angeschlagenen Bankia brüsk zurückgewiesen. Ein Bailout wird immer wahrscheinlicher.

Verzweiflung breitet sich in Spanien aus: Regierung fleht um Geld. Notenbank-Chef tritt zurück. Zinsen steigen immer höher.
Solche Verzweiflungsphasen sind eher kurz. Sie dienen dazu nochmal Geld aufzutreiben, danach kommt der Weg in die Pleite. Die Zinssätze werden dies sehr schnell anzeigen.

30.05.2012

Das Euro-Schwergewicht Italien bekommt bei einer Versteigerung neuer Staatsanleihen weniger Geld als erwartet. Gleichzeitig ziehen die Zinsen deutlich an. Der Kurs des Euro sackt weiter ab.

Jetzt geht auch den Italienern das Geld aus. In der italienischen Vergangenheit eigentlich nichts Außergewöhnliches. Für den Euro aber ein riesiger Brocken, der Eurokurs geht daher auf Tauschstation.

23.05.2012

Deutschland lehnt die von Frankreich und der OECD geforderten Eurobonds kategorisch ab. Sie seien nach den EU-Verträgen sogar verboten, sagte ein Diplomat.

Genau diese Streitigkeiten werden sich immer weiter verstärken, bis Deutschland austritt.

20.05.2012

Die Bank von Griechenland dementiert kategorisch diese Veröffentlichung.

Soetwas muss dementiert werden, sonst ist am Montag die Hölle in den Banken los. Lässt sich die Kapitalflucht nicht stoppen, dann sind sie schnell da: Behebungslimits, Devisenkontrollen, hohe Steuern bei Auslandsüberweisung,…

17.05.2012

Die Gewalt in krisengeschüttelten Euroländern droht zu eskalieren – in Griechenland, aber besonders in Italien. In unserem Nachbarland steht offenbar eine Ausweitung des anarchistischen Terrorismus bevor.

Die Wut der Bürger kommt nur ganz langsam hervor. In den letzten Jahrzehnten des Wohlstandes und Überflusses hat man “Wut zeigen” nicht gelernt. Erst wenn man alles verloren hat und Hunger spürt wird man auf die Straße gehen.
Die weiterhin stark zunehmende Wut in Europa richtet sich hauptsächlich gegen Politik, Bürokratie und Bank.

17.05.2012

The problem with bank runs is that once they start, they don't stop.

Es ist wieder so weit, der Euro stirbt: In GR und Spanien gibt es derzeit große Bank Run's. Die Geldreserven reichen nur mehr für 1 Woche. Wenn dann keine Geldgeber da sind, bricht Panik aus. Kein Geld mehr für Pensionen, Gehälter und Sozialhilfe.
Zuerst stirbt der Euro, danach der Dollar. Vielleicht rückt die FED mit einem neuen QE3-Programm (Gelddruckprogramm) heraus und ertränkt die Märkte mit Geld.

16.05.2012

In Spanien sind die Zinssätze für langfristige Bonds am Mittwoch auf 6,5 % gestiegen. In einer dramatischen Rede vor dem Parlament rief Premier Mariano Rajoy die EU zu Hilfe, weil er fürchtet, dass das Land in Kürze von den Kapitalmärkten abgeschnitten werden könnte.

Zur Erinnerung, am 23.04.2010 musste die griechische Regierung die EU und den Internationalem Währungsfonds um Hilfe bitte.
Das nächste Land geht offiziell Pleite, jetzt um einige Dimensionen größer.

16.05.2012

Der britische Notenbank-Chef Sir Mervyn King bestätigte, dass die Bank of England und die britische Regierung gerade einen Notfallplan für den Zerfall der Euro-Zone entwickeln.

Wenn die Politik akzeptieren muß dass die Schulden nicht zurück gezahlt werden, dann müssen die Bürger ebenso akzeptieren dass die Guthaben nicht zurückgezahlt werden. Der beste Notfallplan: Gold und Silber

15.05.2012

Die Verhandlungen zur Regierungsbildung in Athen sind gescheitert, Neuwahlen stehen an. Experten rechnen längst den Austritt aus dem Euro durch. Die EZB könnte auf bis zu 160 Milliarden.

Die Bürger haben genug von den Sparprogrammen. Davon profitieren die radikalen Parteien immer stärker. Aber auch die neuen Parteien werden sehr schnell von der Realität eingeholt, denn es ist kein Geld mehr da. Eine Neue Drachme hätte zumindest den kurzfristigen Vorteil dass man ungefragt Geld drucken kann, die Liste der Nachteile ist aber endlos.

14.05.2012

Ergebnis vom Treffen der Finanzminister: Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter droht jetzt sogar, das Land aus der Europäischen Union zu drängen.

Schon vor einem Jahr bezeichnete man Griechenland als “Fass ohne Boden”, jedoch Fr. Fekter erklärte die Hilfszahlungen zu einem guten Geschäft für Österreich. Späte Erkenntnis, aber noch immer nicht aktuell!
Griechenland wird nie sparen. Die Neuwahlen werden einen noch weiteren Anti-Euro-Kurs bringen. Selbst für einen Austritt haben die Griechen schon Milliarden-Stützungen zugesagt bekommen!

03.05.2012

Hugh Hendry von Eclectica Asset Management sagte, dass seine größte Angst derzeit eine mögliche Beschlagnahmung seiner europäischen Anlagen ist. Zudem stellt er die düstere Prognose, dass Frankreich bis in etwa einem Jahr seinen kompletten Finanzsektor verstaatlichen wird.

Die Angst vor den üblichen staatlichen Maßnahmen treibt die Kapitalflucht immer weiter vorran. Eine Flucht ist aber nur zum Krisenbeginn möglich da die Maßnahmen nur Sinn machen, wenn man möglichst viele damit erwischt. Die Geschichte hat oft bewiesen dass man mit Edelmetall angstfrei die Krisenjahre übersteht.

02.05.2012

Wahlen in Griechenland, Frankreich und Italien – der 6. Mai könnte zum Schicksalstag für den Euro werden. Was droht – und wie sich Anleger am besten positionieren.

Die GR-Wahlen sind nicht relevant, pleite bleibt pleite. IT-Wahlen sind da schon interessanter. Sollte sich keine sparwillige Regierung finden, dann wandert die IT-Bonität nach unten. Die FR-Wahlen sind extrem spannend, denn mit Sarkozy dürfte der wichtigste DE-Partner für die Euro-Rettungs-Aktionen verloren gehen.


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